| Sebastian und Ilka / Reise-Mails Mittelamerika 2002 - Teil 6 (Reiseende) |
| Sodele...
Wir sind inzwischen einigermaßen wohlbehalten in Berlin angekommen, trotzdem noch mal kurz, wie alles zu Ende ging: Wir haben natürlich noch den Advanced Open Water Kurs gemacht, also noch fünf weitere Tauchgänge: Deep Dive (100ft / 30m), Navigation Dive (mit Kompass und so), Multilevel Dive (70-50-40 ft / 21-15-12 m), Naturalist Dive (mit Tafel zum Abhaken der gesehenen Tiere/Pflanzen) und einen Night Dive. Besonders der Nachttauchgang war wirklich klasse, besonders das floureszierende Plankton, ohne Taschenlampe hatte man das Gefühl, durch eine Sternenhimmel zu fliegen. Leider hat Ilka solche Probleme mit ihren Ohren bekommen, dass sie nur den Deep und den Multilevel Dive mitmachen konnte, zu allem Überfluss ist sie beim Warten an der Oberfläche auch noch seekrank geworden. Aber damit noch nicht genug: am letzten Abend auf Utila (Ostersonntag) hat sie auch noch verdorbenes Essen vorgesetzt bekommen, gemerkt haben wir das aber erst am nächsten Morgen (und wie!!). Sie verbrachte den ganzen Morgen auf dem Klo und war einfach nicht dicht zu kriegen und hat nicht einmal Wasser bei sich behalten können. Wir waren nur dummerweise recht spät dran und mussten auf jeden Fall die Fähre erwischen und danach noch mit dem Bus weiter, da wir sonst nie rechtzeitig nach Guatemala City gekommen wären. Die sehr schaukelige Überfahrt mit der Fähre gestaltete sich dementsprechend... Auf dem Festland sind wir dann sofort zum Busbahnhof, mit Ilka ging es so langsam wieder bergauf, sie konnte immerhin ein bisschen was trinken. Im Bus selbst gab es dann dummerweise keinen einzigen Sitzplatz mehr, aber wenigstens einen kleinen Hocker, so dass Ilka im Gang sitzen konnte. Weicke, der bis dahin so im Stress war, dass er noch nichts gegessen hatte, kaufte sich im Bus eine kleine Pizza (es wird einem wirklich fast alles angeboten), da sie immerhin von Pizza-Hut war, machte er sich nicht allzu große Sorgen. Aber weit gefehlt, den Abend verbrachte auch er auf dem Klo. Wenigstens ist er die Pizza schon recht schnell wieder los geworden, so dass sie keinen allzu grossen Schaden anrichten konnte (wie bei Ilka). Ilka lag dagegen erschöpft mit fast 39° Fieber im Bett. Den ganzen nächsten Tag verbrachten wir im Bus (13h), essen konnten wir beide erst wieder abends ein klein wenig. Mit dem Hotel gab es dann auch Probleme, die hatten nämlich unser reserviertes Zimmer schon vergeben, da wir recht spät ankamen, aber letztendlich ging alles glatt. Am nächsten Morgen dann zum Flughafen, nochmal 30$ pro Person Flughafengebühr!!! Wieder den ganzen Tag und die ganze Nacht im Flugzeug, dann im Zug nach Berlin. Endlich wieder Vollkornbrot, Wurst, Käse, warm Wasser, das auch noch rund um die Uhr, ausserdem trinkbar, Wasser mit Kohlensäure, Nachtruhe, Teppiche auf dem Fussboden........... Weicke & Ilka P.S: Eine Sache haben wir noch gar nicht erwähnt, das Bier: In Guatemala gibt es eigentlich nur eine einzige einheimische Biersorte: Gallo. Das Gallo ist ein recht gutes Bier, mit deutschen Bieren durchaus vergleichbar. Ausserdem kommt es in Litern. Es gibt vereinzelt noch das dunkle Moza, das haben wir allerdings nie probiert. In Honduras gibt immerhin zwei Biersorten, Port Royal und Salva Vida. Die Konkurrenz zwischen den Brauereien drückt netterweise den Preis, beide kosten etwa halb soviel wie ein Gallo in G. Während Salva Vida nicht zu empfehlen ist, kann man Port Royal durchaus geniessen, ist sogar ein echtes Pilsener, kommt allerdings nicht ganz an Gallo heran. P.P.S: Aufgrund der veränderten klimatischen und geografischen Begleitumstände sowie der fehlenden Referenzwerte ist nur eine rein subjektive Kurzbewertung anstelle des Standardtestverfahrens möglich gewesen. Wir bitten dies zu entschuldigen. |
| Zur Übersicht |